Sonntag, 21. Februar 2010

South Coast Track

Am kommenden Montag (22.02.) beginnt nun leider schon der letzte Track unseres Tasmanien Aufenthalts – der South Coast Track.

Um 8Uhr morgens fährt uns ein privates Shuttle zum Flughafen, von dort wird uns eine kleine Maschine gegen 9.00Uhr mitten in den Busch fliegen, von dort aus führt uns der Tack über 100km an der Küste entlang wieder in Richtung Zivilisation.

Ein solches Unternehmen möchte selbstverständlich wieder gut geplant sein. Daher besorgen wir heut noch ausreichend Lebensmittel(Wie immer größtenteils Nudeln und Haferbrei), checken und rüsten unser Equipment auf und pflegen unsere Füße für die kommenden 8 Tage ein wenig.

Da es im Anschluss am 02.03. schnellstmöglich zurück in Richtung Melbourne aufs australische Festland geht könnte es mit Bildern und Berichten ein paar Tage länger dauern…

Bis dahin, LG John

Samstag, 20. Februar 2010

Freycinet Peninsula

An unserem ersten Ruhetag nach dem Overland Track hatten wir kurzerhand beschlossen in der folgenden Woche eine kleine dreitägige  Wanderung auf der Freycinet Halbinsel zu unternehmen. Diese liegt an der Ostküste und bietet einige der schönsten Strände Tasmaniens. Das Wetter hat es gut mit uns gemeint und hätte fast nicht besser sein können…

Geschlafen haben wir 5 Schritte vom weißen Sandstrand entfernt. Beim Laufen quietschte dieser unter den Sohlen und beim Schlafengehen lagen uns die Meereswellen in den Ohren - einfach unbeschreiblich… Obendrein dinierten wir mit einigen ansässigen Wallabys.

Hier wie immer ein paar Bilder:

Dienstag, 16. Februar 2010

Port Arthur

Heute besuchten wir das ehemalige Gefängnis am Port Arthur. Von 1833 bis 1877 beherbergte das auf einer Halbinsel liegende Arbeitslanger über 2000 Verbrecher…

Sonntag, 14. Februar 2010

Overland Track

Wie bereits angekündigt haben wir die vergangenen anderthalb Wochen auf dem wohl bekanntesten Track Tasmaniens – dem “Overland Track” – verbracht.

Mit dem TassiLinkBus ging es quer durchs Land nach Cradle Mountain. Dort verbrachten wir vor Beginn noch 2 Tage auf einem Campingplatz um einige kleinere Wanderungen im Nationalpark zu unternehmen, an Rangerführungen teilzunehmen und eine Einrichtung für Tasmanische Teufel zu besuchen. Diese sehr brav anmutenden Katzenähnlichen Tierchen sind vorallem in der Dunkelheit sehr aktiv. Dann jagen sie sich und sorgen mit ihren Schreien für Gänsehaut.

Der tagelange Regen milderte unsere Vorfreude auf den Track ein wenig, aber dennoch brachen wir am 05.02. auf. Vor uns lagen 80km Haupttrack + einige Side Trips. Somit ein angenehmes Paket für 7-8 Tage mit 6 bis 9 Stunden Wanderung täglich.

Wetter: Bereits im Verlaufe des ersten Tages lockerten sich die Wolken und der befürchtete Regen blieb aus. Besser hätte das Wetter auch die folgenden Tage nicht sein können. Strahlend blauer Himmel und durchschnittlich 20-25°C. Lediglich am letzten Tag war es sehr Wolkenverhangen mit einigen Schauern. Aber selbst dies hatte einen sehr besonderen und mystischen Reiz.

Am 4. Tag lockte es mich trotz plagender Hitze über einen sehr steilen Aufstieg auf den Mt. Ossa - mit 1617m der höchste Berg Tasmaniens.

Gesichtete Tiere: unzählbare Eidechsen, 10 giftige Black-Tiger Snakes, Qualls(vlgbr. mit einer Mischung aus Maus und Eichhörnchen), Kängurus, Wallabys, Tasmanische Teufel, Opossum, Wombat, Fledermaus, div. Vögel und Blutegel.

Unterkunft: Geschlafen wurde wie immer in kleinen, stromlosen  Holzhütten mit Plumpsklo. Bei überfüllten Hütten hätte man außerdem die Möglichkeit gehabt zu Zelten.

Das Trink- und Wachwasser gab es aus der Regentonne. Gewaschen wurde sich entweder dort, oder an nahe gelegenen Flüssen und Seen.

Essen: Frühstück – Haferbrei mit Zucker und Rosinen; Mittag – Cracker, Nüsse, 1/2 Limette; Abendessen – Reis/Nudeln mit verschiedenen Tütensuppen.

Als Extra gab es jeden Abend 4 Stückchen Schokolade.^^

Die beeindruckende Landschaft kann ich jedoch leider nicht annähernd beschreiben, daher hier einige visuelle Eindrücke:

Montag, 1. Februar 2010

Welcome to Tasmania

Nach einer ersten super Rundreise durch halb Australien ging es nun zusammen mit FloH in den “kalten” Süden nach Tasmanien.

Am 26.01. landeten wir in Hobart, der Hauptstadt Tasmaniens.

Die Tagestemperaturen liegen um die 20°C und abends hat man neuerdings das Gefühl zu frieren. – Nach so langer Zeit unerträglicher Hitze ein echtes Highlight.^^

Nach zwei Tagen Stadterkundung und jeder Menge Planung für die kommenden Wochen, beschlossen wir einen dreitägigen Ausflug zum Stadtnahen Mt. Wellington zu unternehmen und dort zu Campen.

Der Aufstieg mit vollem Gepäck diente u.a. als Eingewöhnung für den bevorstehenden “Overland Track”. Diesen starten wir am 05.02. und er wird 8 Tage dauern.

Schon heute haben wir gepackt und eingekauft, da es bereits morgen mit dem Bus in den Norden nach Launcester und danach in den Nationalpark geht. Alles wurde wie immer nur auf das nötigste beschränkt. Der Speiseplan fällt aus Gewichts- und Platzgründen recht mager aus. – Haferbrei zum Frühstück und Reis/Nudeln mit Tütensuppe zum Abendessen… (…Ich freu mich also jetzt schon auf’s Steak danach;))

Ab 13.02 gibt’s dann hoffentlich viele gute Bilder vom Track.

Bis dahin. LG John

Freitag, 22. Januar 2010

Auf in den Süden

Um den extremen Temperaturen in Nord- und Mittelaustralien zu entfliehen habe ich vor einigen Tagen für FloH und mich für den 26.01. einen Flug in den kühlen Süden nach Tasmanien gebucht. Dort sind einige größere Wandertouren geplant. Genaueres gibt es bald!

Mittwoch, 20. Januar 2010

Finch Hatton Gorge

Heute Morgen sind wir an einer 350m langen Stahlseilkonstruktion durch die Baumkronen des Regenwaldes geschwebt. In Zwei Etappen ging es durch Riesen Bäume, Lianen und Palmenblätter. Neben einer prächtigen Vogelvielfalt gab es riesige “Flying Foxes” zu sehen. (Bei uns als Fledermäuse bekannt, nur hatten diese mindestens die Größe eines Adlers) Eine ganze Kolonie dieser erstaunlichen Flieger hing in den Bäumen und einige zeigten uns ihre komplette Flügelspannweite. Einfach gigantisch.

Bevor wir das große Privatgrundstück verließen, haben wir uns verleiten lassen auf dem Rückweg noch 4 riesige Mangos zu ergaunern. Diese haben wir uns am Abend schmecken lassen. Geklaut schmeckt’s doch am besten…;)

Im Anschluss ging es nach einer kleinen Busch Wanderung zur Abkühlung an einen nahe gelegenen Wasserfall baden.