Dienstag, 23. März 2010

Karijini NP

Wohl eines der absoluten Highlights der Westküste war der abgelegene Karijini Nationalpark. Gut 1300 Km nördlich von Perth in der Pilbara Halbwüste findet man Schluchten welche Oasen ähneln.

1st Week Westcoast

Der Einfachheit halber habe ich einen Großteil unserer Unternehmungen der ersten Woche ein bisschen Zusammengefasst…

Tja, was haben wir alles erlebt?

Erster größerer Zwischenhalt war an den “Pinnacles” – Säulenartige Steinformationen mitten in der Wüste.

Weiter ging es mit 4WD durch den Sand zu einer abgelegenen Höhle. Gefolgt von schief gewachsenen Bäumen(durch den starken Westwind) und roten Salzseen.

Ab und an waren dann auch Schwimm- und Schnorchelstops an der Küste drin.

Im Kalbarri Nationalpark führte uns eine 4 stündige Wanderung durch eine Schlucht.

In MonkeyMia konnten wir früh morgens Delphine fast hautnah beobachten.

Am Shell Beach barfuß über einen weißen Strand aus Muscheln gelaufen.

Im Cape Range NP neben Kängurus beim Sonnenuntergang Diniert.

Montag, 22. März 2010

Westcoast

An alle die es garnicht erwarten koennen neues von mir zu hoeren ein kurzes lebenszeichen von einem internetkiosk mitten im nichts (Exmouth).
Am 15.03. bin ich also nun erfolgreich mit den 2 koreanern in perth gestartet und nun gehts die westkueste bis nach darwin entlang. Neben vielen nationalparks haben wir vorallem schon die wunderbare unterwasserwelt via schnorcheln erkundet - einfach atemberaubend.
Die westkueste ist wahnsinnig heiss, trocken und einsam, aber die landschaft trotzdem einfach der hammer... und mit zwei leuten einer voellig anderen kultur zu reisen hat auch einen ganz besonderen reiz.
Da telefon sowie internetempfang hier ueberall sehr schlecht sind  wird es die kommende zeit mit berichten und bildern ein bisschen habern... aber ab 06.04. gibt es jede menge bilder und berichte zur westkueste aus darwin. Bis dahin.  lg  john

Montag, 15. März 2010

Perth

Nach meiner Ankunft in Perth hieß es erst einmal ausspannen… Die Hektik, der wenige Schlaf der vorausgegangenen Tage und nicht zuletzt der Temperatur- und 3h Zeitwechsel hatten mich ziemlich geschafft. Die ersten Tage verbrachte ich also mit Schlafen, Stadterkundungen und jeder menge organisatorischem Kram… Meinen Plan einer längeren Wander- sowie Fahrradtour südlich von Perth musste ich aufgrund des Wetters leider aufgeben - es ist einfach zu heiß… Die letzte Woche waren es täglich zwischen 36°C und 42°C im Schatten und ein warmer Föhn trocknete den hals so sehr aus, dass man selbst beim “nichts machen” bis zu 10 Liter Wasser täglich benötigte…

Am Wochenende waren die Temperaturen mit 30°C “recht erträglich”, also beschloss ich mit der Fähre auf eine benachbarte Insel überzusetzen, dort ein Fahrrad zu mieten und den Tag mit Radfahren, Sonnen und Schnorcheln zu verbringen.

Über das 8 Bett Zimmer in dem ich die Woche über wohnte verlier ich lieber nicht zu viele Worte, dass ist es einfach nicht wert… Ich sag nur soviel: Dreckig, Muffig, Party jede Nacht, vollgeko**** Betten, Kakerlaken, keine Fenster, und und und… naja man ist ja schon einiges gewohnt… die einzig guten Gründe für mich hier zu bleiben waren die zentrale Lage, “günstige” Preis und Wlan Flat für $5/Woche.

Übers Internet habe ich zwei Koreaner kennengelernt mit denen ich, wenn alles klappt, ab Morgen - also vom 15.03. bis voraussichtlich 06.04. die 6000km Westküste bis nach Darwin erkunde. – näheres dazu gibt’s hoffentlich bald.

Hier erst mal ein paar Bilder von Rottnest Island sowie der abgelegensten und ruhigsten Großstadt der Welt - Perth:

(Die kleinen Tierchen heißen übrigens “Quokkas” und gibt es nur auf Rottnest Insel – sie sind eine Mischung aus Ratte und Känguru…)

Kartenbild

Freitag, 5. März 2010

Melbourne

Nach unserer nächtlichen Ankunft in Melbourne wurde erst einmal ein paar Stunden auf dem Flughafen geschlafen und dann ging es in die City. Nach der Zimmerfindung für die kommende Nacht begaben wir uns gleich auf Stadterkundung. Einen ersten Eindruck der Stadt konnte ich ja bereits im Januar bei einer der kostenfreien Stadtrundfahrten erhaschen, doch nun war es nochmal Zeit alles genau anzusehen und noch einige Fotos zu machen.

Melbourne ist als eine kulturelle und moderne Stadt bekannt und besitzt viele Elemente aus der viktorianischen Ära. Sie ist in Hinsicht auf Kunst, Architektur, Musik, Mode, Theater und Design eine “der” Weltstädte und meiner Meinung nach die bisher coolste Stadt Australiens^^. Die Melbourner schaffen es einfach die stadtische Hektik in eine gemächliche Atmosphäre zu wandeln…

Der lockere Charakter der Stadt wurde bei einem abendlichen Besuch der Flusspromenade durch einige Musikanten und Feuerartisten verstärkt.

An ausgewählten Wochentagen bietet der riesige Victoria Market die wohl günstigste Möglichkeit Obst, Gemüse, Fleisch und Souvenirs zu kaufen. Das stark beschränkte Gepäcklimit und der Gedanke alles ständig mit umher tragen zu müssen halten den Kaufdrang zu Gunsten des Geldbeutels gottseidank stark zurück.^^

Donnerstag, 4. März 2010

Hobart

Um eventuellen Gerüchten, dass ich schon zum Buschmensch mutiert sei zu entgegnen, hier ein paar abschließende Bilder aus der schönen Hauptstadt Tasmaniens – Hobart. Den Höhepunkt einer jeden Woche stellt der “Salamanca” Markt dar.  Dieser lockt mit seinen Köstlichkeiten, Souvenirs und Musik Besucher aus aller Welt. 

Mittlerweile sind wir schon wieder auf dem australischen Festland in Melbourne angekommen. Hier werden wir uns bereits morgen wieder voneinander trennen. FloH will noch etwas arbeiten gehen und sich einige Dinge in Victoria anschauen welche ich bereits im Januar erkunden konnte… Meine Reise führt mich an die einsame Westküste nach Perth. - Weiteres gibt es also von dort.

Mittwoch, 3. März 2010

Amazing wilderness - South Coast Track

Wie schon angekündigt haben wir wieder 8 abenteuerliche Tage im Busch Tasmaniens verbracht und sind heil wieder zurückgekehrt. Morgens um 8:30Uhr am privaten Flughafen angekommen wurden noch kurz Personen sowie Gepäck gewogen und eingeladen. Dann ging es auch schon los… Nach einem atemberaubenden einstündigen Flug landeten wir in Melaleuca - einer landebahnähnlichen Schotterpiste mitten im Busch.. Von dort ging es trotz trüben Wetters und mit 22Kg(FloH) bzw. 27,5Kg(Ich) auf dem Rücken gleich los.(Das hohe Gewicht war neben der Campingausrüstung vor allem durch den nötigen(!) Technikkram, einiger Äpfel und 400g Schokolade zustande gekommen.^^)

Das Wetter war im allgemeinen nicht zu schlecht, hätte aber ein bisschen besser sein können. Gleich am ersten Tag mussten wir im strömenden Regen das Zelt aufbauen… Die folgenden Tage hielt das Wetter glücklicherweise größtenteils gut durch und es gab sogar ein paar richtig sonnige Tage. Am vorletzten Tag holte uns dann leider wieder eine größere Regenfront ein…

Gewandert wurde täglich zwischen 6 und 9 Stunden. Teils am und auf weißem Sandstrand, teils auf bis zu 1000m Höhe.

Geschlafen wurde jeden Tag im Zelt, denn Hütten gab es nicht. Neben dem Luxus der puren Natur hatten wir an jedem zum Campen vorgesehenen Platz nur den einer Toilettenluke im Boden…^^

Die Trackbedingungen waren mit denen bisheriger Tracks überhaupt nicht zu vergleichen. Da die Route recht spärlich begangen ist wird sich auch mit der Instandhaltung und Aufbereitung zurückgehalten. Brücken gab es keine – alles wurde übersprungen oder durchlaufen(Lediglich eine Überquerung mittels Boot). Laufstege gab es nur sehr selten – es wurde also durch den kniehohen Schlamm gewatet, oder von Wurzel zu Baumstamm gesprungen und auf allen vieren gekrochen… - aber gerade diese Bedingungen, sowie das Gefühl der völligen Abgeschiedenheit an der südlichsten Küste Australiens, über 100km von der nächsten Möglichkeit Hilfe zu bekommen entfernt, machten für uns den Reiz aus diese Tour zu unternehmen – und es hat sich auf jeden Fall gelohnt. – Seht selbst: