Freitag, 22. Januar 2010

Auf in den Süden

Um den extremen Temperaturen in Nord- und Mittelaustralien zu entfliehen habe ich vor einigen Tagen für FloH und mich für den 26.01. einen Flug in den kühlen Süden nach Tasmanien gebucht. Dort sind einige größere Wandertouren geplant. Genaueres gibt es bald!

Mittwoch, 20. Januar 2010

Finch Hatton Gorge

Heute Morgen sind wir an einer 350m langen Stahlseilkonstruktion durch die Baumkronen des Regenwaldes geschwebt. In Zwei Etappen ging es durch Riesen Bäume, Lianen und Palmenblätter. Neben einer prächtigen Vogelvielfalt gab es riesige “Flying Foxes” zu sehen. (Bei uns als Fledermäuse bekannt, nur hatten diese mindestens die Größe eines Adlers) Eine ganze Kolonie dieser erstaunlichen Flieger hing in den Bäumen und einige zeigten uns ihre komplette Flügelspannweite. Einfach gigantisch.

Bevor wir das große Privatgrundstück verließen, haben wir uns verleiten lassen auf dem Rückweg noch 4 riesige Mangos zu ergaunern. Diese haben wir uns am Abend schmecken lassen. Geklaut schmeckt’s doch am besten…;)

Im Anschluss ging es nach einer kleinen Busch Wanderung zur Abkühlung an einen nahe gelegenen Wasserfall baden.

Montag, 18. Januar 2010

Great Barrier Reef

Heute war es endlich so weit und wir sind am Great Barrier Reef geschnorchelt. Ziel war eine Insel namens “Magnetic Island”.

Trotz starker touristischer Bevölkerung haben wir nach etwas Sucherei und einer kleinen Wanderung quer durch den Busch eine traumhafte Bucht ganz für uns allein gefunden.

Da momentan Quallensaison ist(Nov. – Mai) und wir diese Gefahr nicht unterschätzen wollten, haben auch wir einen dieser hübschen Schnorchel- und Badestrampler mit Kapuze und Handschuhen getragen. Dieses eher unmodische Auftreten wurde jedoch von der bunten Fisch- und Korallenwelt vollkommen wettgemacht. Völlig erschöpft von der stundenlangen Schnorchelei und den vielen neuen Eindrücken einer ganz anderen Welt sind wir abends ins Bett gefallen.

Samstag, 16. Januar 2010

East Coast

Nach einigen tausend Kilometern führt uns unsere Reise nun in Richtung Ostküste. Um jedes kleine Erlebnis und jedes überfahrene Kleintier aufzuzählen fehlt mir an dieser Stelle leider einfach die Zeit. Der Weg war größtenteils durch trockene Wüsten und unendliche Weiten geprägt. Nach einem kleinen Besuch der Bergbaustadt Mt. Isa ging es zum höchsten Wasserfall Australiens und im Anschluss nach Townsville, der Hauptstadt Queenslands, an die Küste.

Donnerstag, 14. Januar 2010

Darwin - Jumping Crocodile

Im Norden angekommen findet man eine völlig andere Klimazone vor. Die Luft ist feuchter, die Wiesen grüner und die Temperaturen noch höher. Wir sind in den Tropen.

Schwimmen sollte man in dieser Region trotz plagender Hitze lieber nur in der Badewanne…

Bis zu 4m lange Krokodile sprangen neben uns bis zu den Hinterbeinen aus dem Wasser. Noch näheren Kontakt möchte man lieber nicht haben…

Mittwoch, 13. Januar 2010

Devils Marbles

Aufgrund des sich bessernden Wetters wurden die meisten Straßensperrungen wiederaufgehoben. Folglich beschlossen wir doch weiter in Richtung Norden nach Darwin zu fahren. Auf dem Weg kamen wir an den “Devils Marbles” vorbei. – Wie vom Himmel gefallen liegen diese riesigen Felsbrocken mitten in der Wüste.

Dienstag, 12. Januar 2010

Kings Canyon

Nur ein paar Autostunden vom Uluru entfernt findet man den Watarrka Nationalpark. Bei ~35-40°C sind wir dort um den Kings Canyon gewandert.

Sunrise

Nach einer unerträglich heißen Nacht mit jeder menge Ungeziefer sind wir heut morgen schon 4:30am aufgestanden um uns den Sonnenaufgang am Uluru und den Kata Tjuta Felsen um 6:03am anzusehen. Hier ein paar Bilder:

Sonntag, 10. Januar 2010

Uluru

Heute starteten wir den zweiten Versuch und fuhren zum heiligen Felsen der Aborigines – dem Uluru. Wie vorhergesagt lockerten sich die Wolken gegen Nachmittag und wir hatten strahlenden Sonnenschein als wir ankamen.

Am Abend 7:45pm beobachteten wir den Sonnenuntergang am Uluru. Trotz einiger Wolken, welche die Sonne etwas verdeckten, war es ein ganz besonderes Erlebnis.

Samstag, 9. Januar 2010

Alice Springs

Um das Beste aus der momentanen Wetterlage zu machen haben wir heute ein paar Reptilien besucht.

Hinweis

Es tut mir wirklich leid, dass ich mit meinem Blog ein bisschen hinterher hänge… Grund dafür ist dass wir momentan soviel unterwegs sind, dass einfach die Zeit fürs Internet fehlt. Ich gebe dennoch mein bestes.

LG John

Freitag, 8. Januar 2010

Regen, Regen, Regen…

Nach zwei Tagen Dauerregen sitzen wir nun in Alice Springs fest und hoffen auf besseres Wetter. Viele Straßen sind nach Überschwemmungen (bis über einem Meter!!!!) gesperrt. Morgen Unternehmen wir einen zweiten Versuch den Uluru zu besuchen. Aufgrund der vielen Straßensperrungen mussten wir nun leider auch unseren Routenplan kürzen. Der Norden ist momentan überhaupt nicht zu befahren.

Donnerstag, 7. Januar 2010

Coober Pedy

Eine Stadt wie aus einem Film. Ein Großteil der knapp 3000 Einwohner der Wüstenstadt lebt unter Tage in sogenannten “Dugouts” – Diese bis zu 400m² großen Wohnräume bieten das ganze Jahr über angenehme 23-25°C. Viel gibt es dort nicht. Zwei kleine Supermärkte mit sehr spärlichem Angebot, zwei Telefonzellen, einen Bankautomaten, Grundschule,  Tankstelle, etc… also eigentlich nur das nötigste. Außerdem gibt es für die Touristen einige Kunstausstellungen und Bergbau Führungen.

Tagestemperatur im Sommer: 30-50°C.

Abgebaut wurde/wird immernoch Opalgestein. Eine größere Industrie gibt es nicht. Normalerweise finden sich zwei bis drei Einwohner abends in der Kneipe zusammen und beschließen für die nächsten Tage/Wochen zusammen zu arbeiten. That’s it! Verträge gibt es nicht und Geld gibt’s cash vom Opalcutter.

Je bunter und vielfältiger die Steinchen leuchten, desto Wertvoller sind sie.

Der Strom für die ganze Stadt wird noch immer bis zu 96% durch Dieselgeneratoren erzeugt.

Dienstag, 5. Januar 2010

Cleland Wildlife Park

Heute gab es das erste mal Koalas und Kängurus aus der Nähe zum anschauen und anfassen.

Montag, 4. Januar 2010

Australien im Goldrausch - Ballarat

Heute haben wir eine Zeitreise in die Ära der Gold Digger in die 50er Jahre des 19. Jahrhunderts unternommen. Eine Faszinierende Nachbildung der dortigen Goldgräberstadt “Sovereign Hill”.

Mit originalen Maschinen aus jener Zeit wurden vor unseren Augen auf Faszinierende weise Holzräder hergestellt, Gold in Barren gegossen und Alltagsgegenstände in der Schmiede hergestellt. In kleinen Häuschen saßen alte Damen, welche dafür bezahlt werden den ganzen Tag Klatsch und Tratsch auszutauschen. In der Schule wurde den Kindern das Schreiben mit Feder und Tusche beigebracht und im Theater gab es Unterhaltung für die ganze Familie.

Sonntag, 3. Januar 2010

Melbourne

Ein kurzer Zwischenstopp in Melbourne, einer modernen Stadt mit vielen Historischen Gebäuden. Lustige Graffitis sind in jeder kleinen Gasse zu finden.

Great Ocean Road

Natürlich haben wir auch ein paar Kilometer der insg. 300km langen Great Ocean Road mitgenommen. Touristisch recht stark begangen, deshalb aber nicht weniger schön! Neben den 12(eigentlich nur noch 8) Aposteln, gab es wunderschöne Strände und eindrucksvolle Küstenformationen.

Samstag, 2. Januar 2010

Blue Mountains

Die blauen Berge in der der nähe von Sydney. Ihren Namen haben sie von den Ölen der Eukalyptus Bäume, welche einen blauen Dunst hervorrufen.

Freitag, 1. Januar 2010

Sydney NYE

Am 31.12.09 hatten wir Gelegenheit beim berühmten Neujahrs Feuerwerk in Sydney zuzuschauen. Dem Feuerwerk, dass man sonst nur aus dem TV kennt. Zur Jahreswende ist die Stadt echt im Ausnahmezustand. 100tausende Touristen und an jeder Ecke Security. Die meisten Parks sind zur Vorsicht gegen Vermüllung und Vandalismus gesperrt und es gibt nur wenige Ecken an denen man das Feuerwerk incl. Harbour Bridge und dem Opera House gut beobachten kann. Anfangs wollten wir uns einen Platz am wohl begehrtesten Grünstück sichern, was wir jedoch früh aufgeben mussten. Schon zum Mittag war das Maximum von 20.000 Leuten bald aufgebraucht, da wir unsere Chancen also recht schlecht einschätzten stellten wir uns auch nicht an der Kilometer langen Menschenschlange an. Ohne Kühltruhe, Stühle und Sonnenschirm, sondern nur mit einem Sandwich von Subway bewaffnet, waren wir auch nicht so gut ausgerüstet wie die meisten in der Schlange.

Also suchten wir uns einen Platz am andern ende der Stadt. Diesen belagerten wir dann bis zum Abend.

Pünktlich um 21Uhr startete das erste Feuerwerk. Um Mitternacht dann das zweite. Das Wetter gewährte uns eine recht gute Sicht.

Hier ein paar Bilder, die den Gesamteindruck des Feuerwerks leider nur annähernd wiedergeben können: (Mit dem Video zum Spektakel müsst ihr euch leider noch etwas gedulden)