Mittwoch, 14. April 2010

PADI - Professional Association of Diving Instructors

Wie bereits schon angedeutet gönne ich mir für meine letzten Tage in Australien noch ein “kleines” Highlight. – Einen 5 tägigen Tauchkurs im Great Barrier Reef. Heute war mein erster Tag und nach bestandenem Medizin-check ging es an die ersten Theorielektionen. Zum Abschluss des Tages ging es noch für gut 3 Stunden in den Pool um sich mit der Ausrüstung vertraut zu machen.

Echt ein suuper Tag. Interessant, Aufregend und natürlich auch ein bisschen Anstrengend…

Ich habe sogar das Glück Privatunterricht zu erhalten, denn ich bin derzeit der Einzige im Kurs^^

Morgen geht es dann weiter mit Theorie und Poolpraxis. Am Nachmittag wird dann die Theorieprüfung geschrieben und am Abend gibt es dann noch eine freiwillige 2-3 Stündige Vorlesung zur bunten Unterwasserwelt sowie Unterwasserfotografie.

Übermorgen geht es dann für 3 volle Tage raus aufs Meer. Dort werden erst die vier Pflichttauchgänge (um den Tauchschein zu erhalten) und anschließend noch 5 bis 7 weitere Tauchgänge zum Vergnügen durchgeführt…

Ich bin also sehr gespannt und hoffe erfolgreich davon berichten zu können. Neues wird es dann am Sonntag den 18. April geben.

Bis dahin, LG John.

Dienstag, 13. April 2010

Cape Tribulation

Die vergangenen zwei Tage war ich am Cape Tribulation. Nach drei Stunden fahrt mit dem Bus in der tropischen “Stadt” angekommen ging es gleich zum entspannen an den Strand.

Am Abend nahm ich an einer geführten Nachtwanderung durch den Regenwald teil. Der Guide war ein einheimischer, dessen Familie schon seit Generationen am Cape wohnt. – Demzufolge kannte er die Gegend, sowie die heimischen Tiere und Pflanzen wie seine Westentasche… Schlangen haben wir an diesem Abend leider keine gefunden, dafür aber leuchtende Pilze und jede menge Kleintiere wie z.B. Kröten, Frösche, Lizzards, Spinnen und sogar ein Krokodil mit grell orange leuchtenden Augen. Eine sehr abenteuerliche und lehrreiche Nacht. Am zweiten Tag ging es nochmal an die Strände und auf einige kleinere Wanderungen durch den Regenwald. Hier eine kleine und schnelle Auswahl an Bildern:

Samstag, 10. April 2010

Arrived in Cairns

Nach knapp 3h Schlaf auf dem Flughafen in Darwin bin ich heut morgen gut in Cairns gelandet. Hier (übrigens auch wieder auf FloH gestoßen) ist innerhalb der nächsten 10 Tage vorallem ein viertägiger Tauchkurs und ein Trip zum Cape Tribulation geplant… Bald gibt’s mehr darüber.

Freitag, 9. April 2010

Crocodile for dinner

Da ich mir dachte, ich kann Darwin – DIE Krokodilstadt im Norden - nicht verlassen ohne einmal Croc probiert zu haben, habe ich mir kurzerhand in einer Gaststätte ein paniertes Krokodilschnitzel mit Kartoffeln und Salat bestellt…^^

Tja – wie schmeckts? Viele Leute  sagen wie Hühnchen… – Es sieht vielleicht aus wie solches, aber schmeckt meiner Meinung nach eher etwas nach Fisch… Konsistenz: wie zähes Fleisch… War auf jeden Fall eine Erfahrung wert!

Mittwoch, 7. April 2010

23 days westcoast

Und so schnell sind sie rum – super 23 Tage an der Westküste. Nach über 5000 km auf glühenden Straßen, 3000 Bildern, 550 Stunden Kulturaustausch, einem kleinen Motorschaden,  und jeder menge toller Erlebnisse bin ich nun im tropischen Norden Australiens – in Darwin – angekommen. Lediglich 3 Tage Stopover verbinge ich hier und dann geht es schon weiter nach Cairns an die Ostküste.

Montag, 5. April 2010

Kakadu National Park

Die letzten Tage unserer Reise haben wir im Kakadu Nationalpark verbracht. Es ist der größte Nationalpark Australiens und erstreckt sich mit knapp 20.000 km² südöstlich von Darwin. Neben einer großen Artenvielfalt, vorallem durch jahrtausende alte Felszeichnungen der Aboriginies bekannt.

Zur sogenannten “Wet-Season” (von Okt. – März) verschwimmt die nördliche Grenze wörtlich – Durch die heftigen Regenfälle verbinden sich die Flüsse und schwemmen das gesamte Land auf. Salzwasserkrokodile werden über die anschwellenden Fluss-systeme weit in das Land hinein gespült und lauern auf  frische  Touristen;)

Viele Zufahrtswege waren selbst jetzt - am Ende der Wet-season - noch gesperrt oder nur für Fahrzeuge mit 4WD und großer Bodenfreiheit freigegeben, da bis zu einem knappen halben Meter tiefe Flüsse durchquert werden mussten.

Die grüne Pflanzen- und Tierwelt ist selbst für “nicht-Fetischisten” einfach unglaublich beeindruckend. Die Pflanzen leben in der Dry-Season auf ausgetrocknetem Boden, werden in der Wet-Season heraus gespült und leben an der Wasseroberfläche und Tiere warten wochenlang im Schlamm auf den nächsten Regen…

Hier wie immer eine kleine Auswahl an Bildern:

Samstag, 3. April 2010

2nd/3rd Week Westcoast

Auch die zweite und dritte Woche habe ich aus Zeitgründen ein wenig gekürzt und zusammengefasst…

Einen Großteil der Zeit verbrachten wir auf abgelegenen Straßen und erkundeten und campten in den verschiedensten Nationalparks.

Viele Straßen waren aufgrund anhaltender Überflutung leider immernoch geschlossen.

Die Landschaft und das Klima änderten sich merklich – es wurde grüner, die Luft heißer und feuchter und Moskitos raubten uns den ohnehin schon schlechten Schlaf.

Auf Baden in Flüssen und Seen wurde aus Sicherheitsgründen verzichtet;)

Beim Wandern durch den Wald musste man acht geben sich nicht in einem der riesen Spinnennetze der bis zu handgroßen Spinnen zu verfangen.

Im Northern Territorry säumten riesige Termitenhügel die Highways.

Bei der abendlichen Wanderung zu einer Thermalquelle bevölkerten tausende Fledermäuse die Baumkronen.

Zum Geburtstag gab es ein Geburtstagslied auf koreanisch, großes Känguru BBQ zum Lunch und einen Schokokuchen zum Abend;)